hans-christian oeser
   
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Der Morgen nach dem großen Feuer
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


 

Maeve Brennan: Der Morgen nach dem großen Feuer. Erzählungen. Aus dem Englischen von Hans-Christian Oeser. Göttingen: Steidl, 2009

Nominiert in der Kategorie: Übersetzung
für den Preis der Leipziger Buchmesse 2009

'Preis der Leipziger Buchmesse'

Denis Scheck sprach mit drei Nominierten des Preises der Leipziger Buchmesse: Sibylle Lewitscharoff ("Apostoloff"), Karl-Heinz Ott ("Tumult und Grazie. Über Georg Friedrich Händel") und Hans-Christian Oeser (Übersetzung von Maeve Brennans "Der Morgen nach dem großen Feuer"). [siehe hier]


Gerade ist der mittlerweile vierte Band mit Geschichten von Brennan erschienen. Hans-Christian Oeser hat den schnörkellos eleganten Stil dieser Erzählerin wiederum vorzüglich ins Deutsche gebracht.
(Holger Schlodder, NDR, 11. März 2009)



Brennan verarbeitete in ihren Geschichten Autobiografisches und Übertragenes und spinnt daraus den Stoff, aus dem das Leben besteht. Ihre Lebensberichte sind anrührend aufgrund des direkten Stils ihrer Sprache. Erst der nüchterne Tonfall Brennans, den Hans-Christian Oeser perfekt ins Deutsche übertragen hat und dafür völlig zu Recht für den Leipziger Übersetzungsbuchpreis nominiert wurde (um schließlich der wahrhaft kongenialen Saul Bellow-Übersetzung von Eike Schönfeld zu unterliegen), bricht die innere Dramatik der Erzählungen in ihrer Tiefe auf und lässt den Leser angesichts dieser Schicksalsschläge rat- und fassungslos zurück. Irritierend die Verwendung der alten Rechtschreibung, die allein aufgrund der Beibehaltung des Werkcharakters ihre Rechtfertigung findet.
(Thomas Hummitzsch, literaturkritik, 8/2009)


Dem Engagement des in Dublin lebenden Übersetzers Hans-Christian Oeser ist es zu verdanken, dass die irisch-amerikanische Schriftstellerin Maeve Brennan dem deutschen Lesepublikum bekannt gemacht wurde. 2003 erschien die Novelle „Die Besucherin“, die wenige Jahre zuvor in einem New Yorker Archiv entdeckt worden war, allerdings ein halbes Jahrhundert nach ihrer Entstehung. Maeve Brennan wurde 1917 in Dublin geboren und siedelte 1934 mit ihrer Familie in die USA über. Sie arbeitete beim berühmten Literaturmagazin ‚The New Yorker’ und veröffentlichte dort sowohl journalistische als auch literarische Arbeiten. Ihr Heimweh nach Irland drückte sich darin aus, dass sie ihre Geschichten in Dublin ansiedelte. Zu Lebzeiten war ihr nur wenig Ruhm als Schriftstellerin beschieden; nach ihrer Scheidung 1969 lebte sie ein unstetes Leben und musste gelegentlich in psychiatrische Kliniken eingewiesen werden. Sie starb 1993 einsam und mittellos in New York. Nach den Geschichten von „Mr. und Mrs. Derdon“ und dem Erzählband „Der Teppich mit den großen pinkfarbenen Rosen“ erschien in diesem Jahr „Der Morgen nach dem großen Feuer“. Sunnyi Melles liest drei Geschichten von Maeve Brennan, in der Übersetzung von Hans-Christian Oeser, in AM MORGEN VORGELESEN auf NDR KULTUR.
(Ulrike Sárkány, NDR Kultur, 19.10. – 21.10.2009)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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